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Zur Zeit finden in und um Haus Schulenburg eine Reihe von höchst interessanten Ausstellungen statt
- Getrommelte Kurven
Malerei und Scherenschnitte von Christiane Latendorf und Michael Schwill Christiane Latendorf findet im täglichen Leben genügend Inspirationen für ihre Arbeit. Ihre Scherenschnitte geben interessante Begegnungen, Schicksale, Leiden aber auch Liebe und Fröhlichkeit wieder. Nahezu jede Regung hält Christiane Latendorf in ihren Skizzen fest. Sie besitzt eine Beobachtungsgabe, die sehr detaillierte Bilder aus Formen entstehen lässt. Mit farbigem Papier geht sie eher sparsam um. Ihre Scherenschnitte sind farbig, aber nicht bunt. Während das Auge genießt, wird die Fantasie des Betrachters auf vielfältige Weise angeregt.
Michael Schwill entschied sich mit 24 Jahren Maler zu werden. Er entwickelte anhand experimenteller Malverfahren die visuelle Konzeption seiner Malerei. „Die eher vagen Andeutungen surrealistischer Ideengeber haben mich auf eine Spur gebracht, die für meine Art Bilder zu malen am Ergiebigsten ist“, schreibt Michael Schwill über sich selbst. Seit Mitte der 90er Jahre nutze er praktisch anwendbare Bewusstseinstechniken der Meditation, Kommunikation und Körpereinsatz, unter anderem aus dem Buddhismus. Michael Schwill lässt beim Entstehen seiner Bilder Stimmungen zu, die aus seiner Erinnerungen heraus entstehen. Was anfänglich nur die Arbeit an einem Bild ist entwickelt sich zu einer lebendigen Auseinandersetzung mit Farben und Gefühlen.
- Gräser im Wind
Edelstahlskulpturen von Beate Schroedl-Baurmeister, Wuppertal beendet, Teile der Ausstellung sind weiterhin zu sehen
- Blumen und Portraits
von Hilde Linzen-Gebhardt, der bedeutendsten Porträtmalerin der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts in Weimar,1912-1916 Schülerin des amerikanischen Impressionisten Gari Melchers an der Großherzoglichen Kunsthochschule Weimar
- Buchgestaltungen, Publikationen, Entwürfe und Möbel von Henry van de Velde (Dauerausstellung)
eine der weltweit umfangreichsten Sammlungen
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